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Mittwoch, 26. Januar 2005
 
Funstuff

Ma gucken was in der Rubrik hier noch so ensteht ;)

Dommes Tagebuch:

  Aus dem Leben des Zivi:

#1,0 kleines Video
#1 Tragischer Wochenverlauf irgendwann im Oktober

Zwanzigster Geburtstag versinkt im völligen Chaos;

Nachdem eine Hand voll gut gelaunter und gut erholter Rekruten nach dem Herbsturlaub sich wieder beim Musikkorps sammelten und wieder Ordnung in ihr Leben traf, hatte plötzlich und aus heiterem Himmel der (angeblich) intelligenteste Rekrut Geburtstag – er wurde zwanzig.

Leider war das Schicksal nicht mit ihm (seine Leber auch nicht mehr) und er überschätzte seinen Durst. ER trank und trank und trank als ob es kein Morgen mehr gäbe. (Der Morgen kam allerdings – und zwar viel zu früh). Nachdem er, nach dem KSC gegen Köln Spiel (1 : 1), so lautstark brüllte, das man ihn schon in Mosambik (Arsch der Welt…) hörte, dachte er, es wäre Zeit für ein halbstündiges Gespräch mit dem Waschbecken. Gesagt – getan!

Leider war das Waschbecken dafür, dass er sich schon um kurz nach elf stockbesoffen und sturztrunken und mit einem riesen Schädel in sein (angeblich) pünktlich zum Geburtstag frischbezogenes Bett legte. Er hatte seinen Geburtstag völlig vergessen. (Man merkt immer wieder wozu Alkohol im Stande ist…)

Als man ihn zu seinem Geburtstag Zeit genau um Mitternacht gratulieren wollte war die Reaktion gleich null (siehe Video). Erst als er sah, dass der KSC auf der Kicker-Stecktabelle auf mit Wacker-Burghausen vertauscht wurde (18. Platz) platzte seine Wut aus ihm heraus und er verscheuchte alle zwanzig Mann aus der fünf Quadratmeter großen Stube (siehe Video).

Danach schlief er (angeblich) friedlich ein. Es war geschehen – er war (körperlich) zwanzig. Andere, unvernünftige 19jährige wiederum hielten es nicht aus. Sie holten 2 Kartons Wein (angeblich) verbotenerweise aus dem Studio I und begannen (selbstmörderisches) Kampftrinken.

Dieses Kampftrinken hatte ein (angeblich) abruptes Ende, als Gefreiter Hilger (möchte nicht namentlich genannt werden) fünfzehn Minuten lang immer wieder in das private Waschbecken von (angeblich) Gefreitem „Junkie“ (andere Geschichte) gekotzt hat und nebenbei noch (angeblich) die Geburtstags-Sektflasche angekotzt hat (die das Geburtstagskind ohne böse Vorahnung am nächsten Morgen ge-ext hat). Allerdings hatte dieser Tag noch eine Auswirkung: GeZi-Gerling war ab sofort nur noch Ex-GeZi-Gerling, da er es für nötig hielt, den Kompaniefeldwebel – nachdem er aufgrund vom zu langem Saufen verschlafen hatte und dieser wie von Tollwut gepackt an seine Tür hämmerte – mit einem lässigem „Ja Mutti“ zu begrüßen…

Abends – als das Geburtstagskind plötzlich fand: „Wenn ich schon nicht rein-feiern kann, dann will ich wenigstens raus-feiern“ – geschah die entgültige Katastrophe. Nach drei Flaschen Wein (auf zwei Personen verteilt) empfand das Geburtstagskind nur noch eine tiefe (angeblich) glückliche Zufriedenheit. Es schlief glücklich und (echt) fest auf einem Stuhl ein und träumte von einem Land, in dem Bier aus Quellen fließt. Während dessen träumte sein Stubenkamerad von einem Land, in dem Martini aus Quellen fließt. Dem Geburtstagskind wurde es allein schon von dem Gedanken schlecht (aber im Steffis ist ein Martini mit Gin-Tonic trotzdem ok…)…

Am nächsten Tag entfiel das Antreten für Stube 222 („Kraft eigener Arroganz“). Der mittlerweile (körperlich) Zwanzig-Jährige hatte solche Klöten, dass er mit Frau Oberfeldwebel „Gina Wild“(Darf nicht namentlich genannt werden) in Übezelle 115 ging und sie 35 Minuten lang klar machte (Zeugenaussagen zu Folge waren es 45 Minuten). So, dass wars für heute.

PS: Erstens ist es erst Mittwoch, zweitens will ich – OG Hilger sagen – dass es echt nicht leicht ist, im besoffenen Zustand dies hier zu schreiben – Bad Tölz lässt grüßen, gute Nacht…

19.10.2006, 03:48 Uhr, Bad Tölz

 

#1 Der Haahnhooof...

Am Anfang war ich noch top-motiviert, was sich aber schnell wieder legte ;)
Mein Standart-Arbeitstag als Fahrer besteht aus 9 Uhr anfangen 9:30 Uhr abfahrt 11:30 am Augusta abholen, 13:15 getränke austragen, 14:45 STadtfahrt, 17:00 am Theater abholen. hmmm... was ich dazwischen mache? ^^ Joa Zeitung lesen und schlafen ;)
Als HAusi isses stressig morgens um 7 da anzutanzen -.- dann mülles machen 2 stunden in der Kirche pennen, Laub recheln, Zeitung lesen, sich irgendwo rumdrücken und mal ne Glühbirne auswechseln -.-

Nach 2 Monaten hab ich dann erstmal den Bus geschrottet und als Belohnung das Wochnende freibekommen.
Hier nochmal ein Dankeschön an den Bierwurzlasterfahrer der so schön gewinkt hat und an den Jaguarfahrer dem ich darauf die Vorfahrt genommen habe und der Tief in meinem Bus steckte :-D *G*
Sachschaden: 14 000 €
Ich glaub damit führe ich die diesjährige Zivirangliste bis jetzt an ;)

Zivischule war der größte Mülles -.- Geht bloß nich in Umweltpolitik -.- Das ist Gehirnzellenselbstmord da -.-

Hmm sonst gibts glaub nicht mehr allzuviel zu sagen außer dass ich jetzt 2 Wochen krank bin ;)
Aachso und das allerfeinste is das Hänger ausladen -.- 3 Stunden den Hänger mit laub beeladen und 3 stunden wieder entladen =)
Effektiv eigentlich 20 min aaber zivieffektiv 6 stunden =)
und mit offenen türen sollte man nie zu stark in die kurve gehen -.- sonst fliegen die glasflaschen raus -.-

 

#2 DRK-Fahrdienst

Ich fang erstmal mit einer groben Beschreibung meiner Tätigkeit an:
Wenn nicht grad Ferien sind fahr ich jeden morgen behinderte Kinder aus Kuppenheim / Bischweier in den Kindergarten nach Rastatt. Abfahrt ist für gewöhnlich etwa 7:40. Ist man dann also etwa um 8:15 am Kindergarten angekommen und sind endlich alle anderen Kollegen da (insgesamt reden wir von etwa 20 Zivis / FSJlern und 10 fest angestellten Fahrern), geht´s auf an die Dienststelle, um zu schauen, ob es Fahrten gibt.

Neben den Kindern fahren wir täglich Warmessen aus, wöchentlich Tiefkühlkost, machen Klinik- und Rollstuhlfahrten. Hört sich eigentlich nach relativ viel Arbeit an, ist aber nicht so :D Realistisch gesehen verbring ich die meiste Zeit in der Zentrale und beschäftige mich mit gewissen Ego-Shootern oder ähnlichen lustigen Dingen. Da aber keine 20 Zivis PC spielen können, vertreibt sich der Rest die meiste Zeit mit dem Nintendo im Aufenthaltsraum. Zwischen Spielen und Essen (der Handelshof erfreut sich jeden Tag an uns^^) erledigt man die ein oder andere Fahrt, was aber im Endeffekt nur verhindert, dass die komplette Mannschaft mit 8-eckigen Augen um 14:00 an den Kindergarten aufbricht.
Auch zum Kindergarten sollte man einige Worte sagen: Eigentlich ist es jeden Tag eine Augenweide für die „geplagten“ Zivis, was im Kindergarten für nette „Tanten“ rumlaufen und es ist nur zu verständlich, dass man gerne am und im Kindergarten ist.
Hat man dann gegen 14:45 alle seine Kinder eingesammelt und ist selbst etwa gegen 15:30 zu Hause angekommen, trübt auch die ein oder andere Abendfahrt das positive Bild nicht. Soweit zur Vollschichtwoche, aber interessant ist vor allem die Rufbereitschaft, die ihren Namen eigentlich nicht verdient, denn man wird nie gerufen. So kann man zwischen der Kindergartentour nach Hause und Schlaf nachholen oder sich sonst toll beschäftigen. Die Rufbereitschaft ist da, um die in der Vollschichtwoche erbrachten Überstunden wieder „abzufeiern“^^.
Als letztes gibt es ja noch die Ferien: Die Arbeitszeit ist etwa 8:30 bis 12:30 und das einzig negative daran ist, dass man(n) nicht an den Kindergarten kommt ;).

Abschließend also mein Fazit: Bester Job!^^

Und noch ein Wort zum Zivilehrgang in KA: Ich persönlich empfehle ja „Nahostpolitik“ (oder so). Der Unterricht (wenn man ihn denn so nennen kann) besteht nur aus Filmen und jeder Menge Schlaferei (die man nach den meisten Abenden nötig hat^^).

 

#3 Hausmeister im

Hausmeister Zivi: also ich mach meinen zivildienst als Hausmeister in einem Altersheim... Meine AUfgaben sind eigentlich die Pflege der Gartenanlage, Getränke ausliefern und das wieder reparieren, was wild gewordene, demente Omas und opas zerstören.... Wenn man dann allerdings in eine Wohnung im ambulanten pflegebereich geht und dort gerade eine Oma vor einem entspannt im Sessel sitzenden Opa kniet und den Mund voll hat, oder man ohne böse gedanken in eine Wohnung geht in der eine 80Jährige von einem vllt 30Jährigen beglückt wird, vergeht einem echt der Appetit auf das doch soooooooooooooooo leckere und reichliche Mittagessen!!! Dann haben manche Omas auch nichts besseres zu tun, als mit vollen Windeln den Abfluss vom Klo zu verstopfen, die man dann wieder rausholen darf.... Ganz gut kommen auch die "Waschbeckenscheißer", die ins Waschbeckens cheißen, und das Wasser aufdrehen bsi das Waschbecken aufgrund eines verstopften Abflusses  überläuft und das Zimmer bald unter Wasser steht... Aber die völlig verwirrte alte Menschen, von denen die meisten nicht einmal mehr wissen,w er sie sind und wo sie sind, sind auf ihre ganz eigene Art auch wieder echt genial... Es passiert imemr so viel und man hat den ganzen Tag etwas über diese Menschen zu lachen, sodass einem fast nie langweilig wird, da diese Menschen ab udn an gewaltige Energieschübe bekommen und quasi unmögliches doch irgendwie möglich machen ^^....... Das einzigste was ich in den 7Wochen verloren hab, ist mein Geruchssinn... Wenn man den ganzen Tag den gestank um sich herum hat, richt man nach einer Weile einfach gar nichts mehr.....


 
 
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